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Baustelle der neuen ADAC-Zentrale AUG 07
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Karmelkloster
DACHAU THE DARKEST PAGE OF THE HUMANITY
Erhalten ist heute noch das erste Krematorium aus dem Jahr 1940 und die sogenannte Baracke X, die im Jahr 1942/43 erbaut wurde
Das war die von den Häftlingen am meisten gefürchtete Baracke - die Baracke der Experimente, das Reich des Doktor Rascher. ... Hier wurden Gräuel verübt, die alles übertrafen, was sonst in deutschen KZs an Grausamkeiten verübt wurde ... SS-Ärzte verübten sie an wehrlosen Häftlingen, missbrauchten sie für ihre so genannten medizinischen Versuche
Dachau, Schloß
Im Sommer experimentierte Dr. Beiglböck über den Gebrauch von Meerwasser als Trinkwasser
Dachau. Fallobst an frischem Rost ...
Siehst Du den großen freien Platz und dahinter die vielen niedrigen Baracken? Dort wohnen wir.
Meine Mutter, mein kleiner Bruder und beide Großeltern wurden in Auschwitz sofort vergast. Mich schickte man nach Warschau um im zerstörten Ghetto 5 Monate lang Aufräumungsarbeiten zu leisten. Danach brachte man uns im August 1944 nach Dachau. Wir waren bereits sehr geschwächt, litten unter ständigen Hunger und die Läuse bemächtigten sich unserer ausgemergelten Körper
Der heute noch erkennbare Grundriss des Lagers mit seiner symmetrischen Ausrichtung und der Funktionenaufteilung wurde in fast allen anderen Konzentrationslagern ausgeführt. Der heutige Geländeeindruck gibt die drangvolle Enge und Dichte der Barackenanlage nicht wieder: Das ursprünglich für ca. 6.000 Häftlinge konzipierte Lager war in den letzten Jahren ständig überbelegt. Über 30.000 Menschen wurden hier am 29. April 1945 von den Amerikanern befreit.
Durch willkürliche und geplante Mordtaten der Bewacher, durch "medizinische Versuche", schlechte Ernährung und Entkräftung, durch Erfrierungen und Seuchen und aus seelischer Not sind sie zu Tode gekommen
Übliche Gründe für die gefürchtete Einzelhaft: „schlechter“ Bettenbau, Fingerabdruck auf dem Spind, auf der überfüllten Lagerstrasse einen SS-Mann nicht gegrüsst, Zigarettenstummel oder etwas zerbröselter Tabak in der Hosentasche
Die primäre Giftwirkung besteht in der Blockade der Sauerstoff-Bindungsstelle durch eine irreversible Bindung des Cyanids an das zentrale Eisen(III)-Ion des Häm a3 Kofaktors in der Cytochrom c Oxidase der Atmungskette in den Mitochondrien der Zelle. Durch die Inaktivierung dieses Enzyms kommt die Zellatmung zum Erliegen, die Zelle kann den Sauerstoff nicht mehr zur Energiegewinnung verwerten und es kommt damit zur sog. inneren Erstickung
„in allen Bezirken so viele Juden - insbesondere wohlhabende - festzunehmen, als in den vorhandenen Hafträumen untergebracht werden können“
bei insgesamt 320 Experimenten in der Unterdruckkammer sind 54 Männer umgekommen
Insgesamt bestand eine Baracke aus vier solchen Stuben, in denen alles in allem 208 Menschen untergebracht waren
... erreichen die Amerikaner Dachau und machen dem Terror der SS am 29. April 1945 ein Ende. Für Maislinger ist es ein Augenblick, den er nie mehr vergißt: »Es war ein Wunder und zugleich ein Schock. Die anderen Häftlinge, meine Kameraden, kamen an mir vorbei, viele liefen, einige konnten nur noch kriechen. Irgendwann ging auch ich vor, ging eigentlich nicht mehr, sondern schwebte. (...) Ich bin auf ein Fenstersims geklettert und hab' mir alles von oben angesehen und geweint
Dachau KZ-Gedenkstätte, Krematorium [08.08.2008]
Brief von SS-Arzt Sigmund Rascher an Heinrich Himmler vom 9.8.1942 in dem er schreibt: „Wie Sie wissen, wird im KL Dachau dieselbe Einrichtung wie in Linz gebaut. Nachdem die Invalidentransporte sowieso in bestimmten Kammern enden, frage ich, ob nicht in diesen Kammern an den sowieso dazu bestimmten Personen die Wirkung unserer verschiedenen Kampfgase erprobt werden kann...“
Entrada da Sinagoga
In den Häftlingserinnerungen markiert dieses Torhaus die Grenze zwischen der Welt draußen und dem Eingesperrtsein im Konzentrationslager
Nachmittags gegen 16 Uhr stehen sie vor dem Tor des Konzentrationslagers. »Willkommen in Dachau!« verhöhnt sie ein Wachmann.
Incineradores
Das 1945 gegründete Comité International de Dachau wurde wiedergegründet. Man forderte die Errichtung einer würdigen Mahn- und Gedenkstätte auf dem ehemaligen KZ-Gelände
Genickschussstand mit Blutgraben
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